Montag, 12. März 2018

Zum zehnten Mal Frau Luna!



Wir freuen uns sehr auf unsere „Jubiläums-Vorstellung“
am Sonntag, 22. April 2018, 17.00 Uhr
auf der Bühne des Pfarrzentrums Baar
(bei der Kirche Mariä Himmelfahrt)
Kirchstr. 6
85107 Baar-Ebenhausen

Wir spielen das ganze Werk in szenischer Form; unsere beiden Sänger verkörpern (mit fliegendem Kostümwechsel) die gesamten Hauptdarsteller der legendären Berliner Operette von Paul Lincke! Ich darf mit magischen Effekten durch die Handlung führen.



Das Salon-Ensemble Ingolstadt spielt in der Besetzung:
(siehe Foto, hintere Reihe)

Hartwig Simon (Fagott)
Gerhard Riedl (Moderation und Zauberei)
Jutta Winter (Querflöte)
Stephanie Fischer (Viola)
Swetlana Gilman (musikalische Leitung, Violine)
Gabi Klaschka-Mamikonian (Klavier)

(vordere Reihe, sitzend)
Rudolf Eduard Laué (Bariton)
Karin Law Robinson-Riedl (Sopran)

(hinter der Bühne, vielbeschäftigt):
Bettina Kollmannsberger (Garderobiere)

Zur Handlung:

Mechaniker Steppke will 1899 mit einem selbstgebauten Gefährt, zusammen mit seinen Freunden Lämmermeier und Pannecke, zum Mond fliegen. In letzter Sekunde schwingt sich Vermieterin Pusebach mit in die Mondfähre, will sie doch Theophil wiedersehen, der ihr einst auf Erden den Kopf verdreht hat.
Steppkes Verlobte Marie aber bleibt traurig zurück.
Auf dem Mond herrscht eine Götterwelt mit Figuren wie Mars und Venus unter der Ägide von Frau Luna. Bei den erotischen Irrungen und Wirrungen mischen auch Prinz Sternschnuppe und Lunas Zofe Stella kräftig mit.
Im Ergebnis also alles wie auf der Erde…
Werden unsere Astronauten auf dem Mond bleiben oder in die Berliner Hinterhöfe zurückkehren? Seien Sie gespannt!

Viele Melodien der Operette sind auch heute noch Ohrwürmer:

·         Schlösser, die im Monde liegen
·         Schenk mir doch ein kleines bisschen Liebe
·         O Theophil
·         Lass den Kopf nicht hängen
·         Das ist die Berliner Luft

Karten gibt es im Vorverkauf zu 12 € (ermäßigt 10 €):
Tel. 08446-732 oder 0177-6431937
Tageskasse (ab 16.00 Uhr): 13 € (ermäßigt 11 €)
Freie Platzwahl!

Wir würden uns freuen, Sie bei der Vorstellung begrüßen zu dürfen!
Gerhard Riedl

Sonntag, 24. Dezember 2017

Zu Weihnachten



Liebe Leserinnen und Leser,

ich möchte mich bei Euch allen für das große Interesse bedanken, das meine Blogs immer wieder finden – Rat, Zuspruch und Kritik inklusive.

Vielleicht kann ich Euch etwas von der Stimmung vermitteln, die beim Adventskonzert am 3.12.17 in der Pörnbacher Kirche herrschte. Für den erkrankten Pater Franz Purainer durfte ich die Rolle des Sprechers übernehmen. Zusammen mit dem Chor und den Instrumentalisten entstand eine geradezu magische Stimmung.


Höhepunkt war für mich die Interpretation der Jazz-Ballade „Stardust“ von Hoagy Carmichael durch Bettina Kollmannsberger am Akkordeon und Karin als Sängerin.



Im Text von Mitchell Parish heißt es (in deutscher Übersetzung):

Du wanderst den Weg hinab und ganz weit weg
hinterlässt mir einen Song, der nicht vergeht.
Liebe ist nun der Sternennebel von gestern,
und die Musik der vergangenen Jahre ist vorbei.

Manchmal frage ich mich,
warum ich die einsame Nacht damit verbrachte,
von einem Lied zu träumen.
Die Melodie verfolgt mich im Traum,
und ich bin wieder ganz bei dir.

Und obwohl ich vergeblich träume,
wird sie in meinem Herzen bleiben,
die Melodie vom Sternenstaub,
die Erinnerung an die Wiederkehr der Liebe.

Die Lesebeiträge hatte meine Frau Karin herausgesucht. Die von den Sängern und Musikern erzeugte Stimmung half mir sehr beim Vortrag. Zudem beeindruckte mich die Mischung bekannter „Klassiker“ mit modernen Texten. Mein Lieblingsgedicht möchte ich Euch vorstellen:  

Heinrich Heine: „Altes Kaminstück“

Draußen ziehen weiße Flocken
Durch die Nacht, der Sturm ist laut;
Hier im Stübchen ist es trocken,
Warm und einsam, stillvertraut.

Sinnend sitz‘ ich auf dem Sessel,
An dem knisternden Kamin,
Kochend summt der Wasserkessel
Längst verklungne Melodien.

Und ein Kätzchen sitzt daneben,
Wärmt die Pfötchen an der Glut;
Und die Flammen schweben, weben,
Wundersam wird mir zumut.

Dämmernd kommt heraufgestiegen
Manche längst vergessne Zeit,
Wie mit bunten Maskenzügen
Und verblichner Herrlichkeit.

Schöne Fraun mit kluger Miene,
Winken süßgeheimnisvoll,
Und dazwischen Harlekine
Springen, lachen, lustigtoll.

Ferne grüßen Marmorgötter,
Traumhaft neben ihnen stehn
Märchenblumen, deren Blätter
In dem Mondenlichte wehn.

Wackelnd kommt herbeigeschwommen
Manches alte Zauberschloss;
Hintendrein geritten kommen
Blanke Ritter, Knappentross.

Und das alles zieht vorüber,
Schattenhastig übereilt –
Ach! da kocht der Kessel über,
Und das nasse Kätzchen heult.

Fotos: Arne Grunau


Allen Lesern wünsche ich ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute im Neuen Jahr!

Euer Gerhard

P.S. Ach ja... und so spielt Hugo Strasser "Stardust":